Der bewegte Körper

Meditationsübung zur Stärke und Pflege Deines Herzens

Herzmeditation

Diese Herzensmeditation kommt der Qualität Deiner „Königin“ sehr zugute, da dieser Archetyp repräsentiert ist im 4. Chakra, Herzchakra

 Setze oder stelle Dich bequem hin und spüre nach, ob Du entspannt – möglichst schulterbreit - stehst. Lasse Deinen Atem kommen und gehen. Beobachte wie Dein Atem ein- und wieder ausströmt. Lasse Dich ganz darauf ein und folge Deinem Atemmuster für eine kleine Weile, solange bis sich Dein Geist beruhigt und auf Entspannungsmodus umgestellt hat.

Richte Deine Aufmerksamkeit auf Dein Herz und beatme es. Nimm ein paar tiefere Atemzüge und beobachte innerlich, wie sich Dein Herz bewegt und sich dankend mit Sauerstoff angereichert. Vielleicht nimmst Du Deinen Herzschlag wahr. Wenn Du magst, kannst Du Deine Hand auf Dein Herz legen und Deinen Herzschlag spüren.

Lade jetzt geistig die Kräfte des Lichts ein und fühle, wie sich Dein Herz für die Liebe und zu allem Leben öffnet. Bitte darum, dass die höchsten Lichtkräfte in Dir wirken und spüre so intensiv wie möglich, wie Du kosmische Energie und Licht einatmest und dieses Licht Dich Dein Herz erhellt und erwärmt. Lasse dieses Licht über den Blutkreislauf in jede Zelle Deines Körpers gelangen und spüre, wie es sich in Deinem ganzen Körper ausbreitet.

Kehre wieder zurück zu Deinem Herzen und lächele es an. Beziehe all Deine Sinne mit ein.

Entweder Du beendest jetzt Deine Meditation oder Du beginnst zu summen. Lasse aus dem Summen einen Ton aus Deinem Herzen aufsteigen. Dies kann der Brustton A sein oder auch ein Dir angenehmer anderer Ton. Wenn Du magst kannst Du jetzt Deine Arme dazu bewegen und Deinen Brustkorb öffnen. Dabei bleibst Du mit Deinem Herzen verbunden. Wenn Du genug hast, komme wieder zur Ruhe und schließe Deine Meditation ab.

Integration in den Alltag:

Wann immer Dir eine herausfordernde Situation begegnet, lasse Dir für mindestens einen tiefen Atemzug lang Zeit und erinnere Dich daran, wie reine Energie aus den höchsten Ebenen in Dein Herz fließt.

Nimm wahr, wie diese Energie in die Situation fließt und sie sich harmonisch und kraftvoll zum Segen von Allem wandelt. Vielleicht nimmst Du ja jetzt in Deiner Situation Verständnis, Liebe und Harmonie wahr?

Meditatives Tanzen: Der bewegte Körper als Tor zu Heilung und Wachstum

Meditatives Tanzen

Meditatives Tanzen:

Der bewegte Körper als Tor für Wachstum und Heilung

Der bewegte Körper ist, neben dem Geist und der Energie, eines der drei Tore für Wachstum und Heilung.

Je mehr wir uns im Universum mit unserer individuellen Körpermelodie bewegen, umso mehr Galaxien erschaffen wir, umso mehr neuronale Verbindungen erschaffen wir in unserem „Körpergehirn“, umso mehr erschaffen wir uns ein lebendiges Universum und inneren Frieden. Dabei spielen Stimme und Atmung eine wichtige Rolle, um lebendig und mit dem Leben verbunden zu bleiben.

Allein die Freude an natürlicher Bewegung und das Vertrauen auf den Körper mit all seinen Fähigkeiten und vielfältigen Ausdrucksformen erschaffen Lebendigkeit. Dadurch setzen wir einen Heilprozess im Sinne von Ganz-Werdung, Bewusstheit und tiefer Lebensfreude in Gang.

Der Körper: unser weisester Freund

Bewusste Bewegung heilt, und Tanz ist ein geniales Mittel, dem seelischen Erleben seinen eigenen Ausdruck zu geben.

In einer Zeit der ständigen Kopf-Beschäftigung und des drohenden burn-outs geht es mehr denn je darum, auf unseren Körper als weise Instanz zu hören und ihm zu vertrauen.

So sind z.B. die meditativen Tänze bestimmter Sufitraditionen ein vollkommenes Beispiel dafür, dem Körper das Denken zu überlassen. Diese herzzentrierenden Tänze setzen sich aus Bewegungsformen zusammen, die Koordination, Präsenz und Achtsamkeit schulen und so die Verbindung von Körper, Herz und Geist herstellen. Körper, Geist und Seele werden hier als eine Einheit betrachtet, die durch die Sinne genährt wird. Wir sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken unsere Mitmenschen und die gesamte Schöpfung mit unseren Sinnen, und all unsere Erfahrungen sind in unseren Zellen gespeichert.

Der Zugang über die Sinne und das Erspüren ganzheitlicher Zusammenhänge im eigenen Sein führt uns zu der Erkenntnis, dass der Körper über eine eigene Weisheit verfügt.