Beiträge mit dem Stichwort: ‘Bewusstsein̵

Warum tust Du, was Du tust? Nützliche Unterscheidungen Vision, Mission, Ziele, Handlungs- und Zielbewusstsein

Veränderung

In meinem heutigen Lebenstanz Blog gehe ich auf die Begriffe „Vision, Mission, Ziele, Entscheidungs- und Zielbewusstsein“ ein und welche Hilfsmittel Dich unterstützen, auf der Erfolgsspur und in der Gewinnzone zu bleiben.

Ich erlebe häufig, dass diese Begriffe zusammen geworfen werden und nicht nach ihrer Wirksamkeit unterschieden werden. Als Coach komme ich an diesen Begriffen nicht vorbei, zumal ich fast täglich Frauen auf ihrem Weg unterstütze, sie selbst zu sein und ihr Eigenes zu entwickeln. Mit diesen Unterscheidungen möchte ich zu mehr Klarheit und Freude beitragen, sich dem Wesentlichen in seinem Leben zu widmen.

„Wenn Du tust, was Du immer getan hast, wirst Du bekommen, was Du immer bekommen hast“ Warum geben Menschen so schnell auf?
Weil sie nicht verstanden haben, dass sie stärker und verbundener mit ihrer Sache werden, je mehr Hindernisse sie überwinden.

Eine Frage die sich mir stellt, wenn sich nicht die Veränderung einstellt, die ich mir wünsche, ist: "Was hat mich bisher von meinem persönlichen Erfolg abgehalten?" Kann es sein, dass meine innere Kritikerin zu lang am Steuerrad gesessen und ich auf der Rückbank oder bin ich es, die das Steuerrad in der Hand hält?

Ein wichtiger Punkt, den ich in meinem Leben gelernt habe, ist meine Kritikerin nicht zu verteufeln, sondern diesen Anteil in mir wahrzunehmen und mit ihr zu tanzen. So ist übrigens auch mein Unternehmen Lebenstanz entstanden: mit dem zu tanzen und anzunehmen was ist, um dann bewusst und selbstverantwortlich das in mein Leben zu holen, was mich wirklich weiterbringt.

Vielleicht bist Du gerade an einem Punkt in Deinem Leben angelangt, wo Du einen Ruf hast und nicht weiß, was Du damit anfangen sollst?

Vision: Eine Vision zu haben, fordert Dich auf den Sinn in Deinem Leben zu entdecken. Welcher Beitrag willst Du in der Welt sein und warum tust Du, was Du tust? Diese Frage steuert das limbische Gehirn an, wo wir nach dem Zweck des Lebens fragen und einem Ruf folgen, der uns beflügelt. Es ist ein gefühlter ideeller Wert, der Dir den nötigen Antrieb gibt und Dich morgens aus dem Bett holt. Es ist kein geistiges, trübes Gebilde, sondern ein klares Bild, dem Du eine Form, z.B. eine Visionscollage geben kannst.

Mission: Ohne ein klares Ziel keine Absicht. Es geht nicht darum, die richtige Entscheidung zu treffen, sondern für eine Sache zu gehen und es zu tun. Mit Mission ist eine Lebensaufgabe gemeint, mit der Du im Außen wahrgenommen wirst und die zeigt, wofür Du stehst. Deine Mission inspiriert und begeistert Dich und andere und zieht Gleichgesinnte an. Sie gibt Dir die nötige Motivation dranzubleiben, auch wenn es mal schwierig ist.

Ziel: Ein Ziel ist ein konkreter Wunsch mit einem Datum versehen, der Dich Deiner Vision näherbringt und den Du mithilfe Deiner Mission erreichen kannst. Ein Ziel stellt ein Resultat in der Zukunft dar und ist etwas, zu dem Du Dich verpflichtest. Je konkreter und messbarer Dein Ziel ist - Was wird bis wann von wem getan? – desto größer ist die Wahrscheinlichkeit es zu erreichen.

Statische Ziele: Ein statisches Ziel ist passiv und verbunden mit einer Erwartung, z.B. Ich will ein Haus, Kinder, einen Mann, eine neue Arbeitsstelle, ein dickes Bankkonto und am besten sofort.

Dynamische Ziele: Ein dynamisches Ziel ist proaktiv und motiviert Dich jeden Tag aufs Neue, Werte zu schaffen und etwas zum Leben anderer beizutragen. Ein dynamisches Ziel entspringt immer aus Deinen wahren Wünschen.

Je mehr Herausforderungen Du meisterst, desto mehr wirst Du Dir auch zutrauen. Ein dynamisches Ziel bedeutet, mit Deiner Einzigartigkeit und individuellen Fähigkeiten, Werte und Nutzen zu schaffen und anderen Menschen etwas beizutragen. Wenn Du Dich darauf konzentrierst, stellt sich der Erfolg von selbst ein.

Handlungsoptionen: Sind Zwischenschritte/Etappenziele um Dein großes Ziel zu erreichen.

Bedenke: Entscheidungen verändern Deinen Filter und Fokus, d.h. Du verschiebst Deine Aufmerksamkeit und steuerst somit bewusst Dein Unterbewusstes. Mit Deinem Zielbewusstsein erschaffst Du eine innere Haltung und gehst in Resonanz mit Informationen, Situationen und Menschen, die Dich auf den Weg bringen und die Dir helfen, Dein volles Potenzial zu leben.

 

Wer ist die wichtigste Person in Deinem Leben, die Dir jetzt alles gibt, was Du brauchst?

Selbstliebe

Ja, richtig.. Du selber!

Du bist die größte Liebe und der wichtigste Mensch Deines Lebens, denn Du hast ein Date mit dem Leben – verpass es nicht!

Du kommst nicht umhin Dich zu entscheiden, dass Du selber die wichtigste Person in Deinem Leben bist. Denn wenn es Dir in Deinem Frau-Sein gut geht und Du Dir erlaubst, Deine weibliche Kraft zu leben, erlaubst Du es auch anderen. Im Flugzeug ist es selbstverständlich, dass im Notfall zuerst die Mutter und dann erst das Kind die Sauerstoffmaske bekommt. Und im „richtigen Leben“?

Was haben Deine Kinder, Dein Partner, Deine Kollegen, Dein Umfeld von Dir, wenn Du zwar nett und freundlich bist, gut funktionierst und immer für alle anderen da bist, aber auf Dauer einen hohen Preis dafür bezahlst, wie ständige Unzufriedenheit, Über- oder Unterforderung, Erschöpfung oder andere Mangelzustände? Ganz abgesehen davon, dass Du Deine Körpersignale missachtest und Deinen Körper nicht als Deinen allerbesten Freund behandelst.

In meinem Beitrag möchte ich Dich ermutigen, Dir selber die Erlaubnis zu geben für Dich selbst zu sorgen, wie eine Mutter für ihr Kind. Jede Krise, so tief sie auch ist, birgt immer die Chance über sich selbst hinauszuwachsen und neue Wege zu gehen. Du kannst Dich immer entscheiden, Dir Deine Eigenmacht zurückzuholen und mehr Liebe und Erfüllung in Dein Leben zu ziehen, ohne darauf zu warten, dass es andere für Dich tun.

Möglicherweise klingt es für Dich egoistisch zu sagen: „Ja, ich bin das Beste und Wertvollste was ich habe und ich nehme mich vollkommen an, genauso wie ich bin. Und genau deshalb kann ich meinen Partner, meine Kinder, meine Familie, Freunde, etc. bedingungslos lieben“

Zugegeben: in der Generation meiner Mütter und Großmütter, schickte es sich nicht „egoistisch“ zu denken oder zu handeln, denn in Zeiten von Krieg und wirtschaftlicher Not ging es ja nicht darum sich als Frau zu verwirklichen, sondern da zu sein für Mann, Familie und Gesellschaft.

Heute, in der sogenannten Neuen Zeit, in der selbstverständlicher sowohl die weiblichen als auch männlichen Lebensaspekte einbezogen werden, sind Frauen in der Lage sich zu verwirklichen und sich um die Familie zu kümmern, ohne egoistisch zu sein.

Letztendlich kommt es immer auf Deine innere Haltung und persönlichen Beweggründen an, warum und wie Du etwas tust. Dabei ist es hilfreich den Fokus zu verändern und Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Körper und weiblichen Qualitäten zu richten, wie z.B. Hingabe, Intuition, Vertrauen, Demut, geschehen lassen, Geduld. Nicht immer stark sein zu müssen und zu funktionieren, sondern weich und empfänglich für die Melodie Deines Herzens. Welche Melodie und Energie entspricht Dir als Frau und welche möchtest Du spielen und in Deinem Körper neu verankern?

Du hast einen Körper, aber Du bist nicht Dein Körper. So gesehen hat der Körper keinen eigenen Willen, aber dafür ein Zellbewusstsein. Und es ist Deine ganz persönliche Wahl dieses Bewusstsein in Deinem Körper zu entwickeln und immer wieder abzurufen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sich immer lohnt eine echte Liebesbeziehung mit dem Körper einzugehen, denn Du brauchst ihn wirklich!

Ein wichtiger Schritt ist die Achtsamkeit für das was gerade ist und dabei wertfrei zu beobachten, welche Gefühle in Dir hochkommen, wenn Du Dir die Erlaubnis gibst nach innen zu horchen. Die Strahlkraft einer Frau, die mit sich selber im Frieden ist und aus der Kraft ihrer Mitte handelt, ist sicherlich eine andere, als die einer Frau, die sich als Opfer ihrer Lebensumstände sieht und sich klein und fremdbestimmt fühlt.

Körperbewusstseinsübung – Mein 1. Selbstcoaching-Tipp:

Reserviere Dir mindestens 8 – 10 Minuten täglich, wo Du nur für Dich da bist. Schalte alle Störquellen ab und finde eine für Dich stimmige Körperhaltung, in der Du wach und präsent bleiben kannst. Richte Deine ganze Aufmerksamkeit auf Deine Körperempfindungen, beginnend beim Gesicht, Hals, Schultern, Arme, Hände, Brustkorb, Bauch, Rücken, Beine und Füße.

Nimm die Tatsache hin, dass Gedanken kommen und wieder gehen und bleibe bei der Wahrnehmung Deiner Körperempfindungen. Dann gehe mit Deiner Aufmerksamkeit zu Deinem Atem und zum Schluss nochmals zu den Körperempfindungen Deines ganzes Körpers. Vielleicht kannst Du diese achtsame Haltung in Deinen Alltag übertragen. Bemerke Veränderungen und notiere sie Dir in Deinem Erfolgs-Tagebuch.

Zum Erfolgs-Tagebuch werde ich im nächsten Blog etwas schreiben.